Ärzte, Therapien und Förderung

Ärzte

Regelmäßig besuchen wir Lottas Kinderärztin, kontrollieren ihr Gewicht, ggfs. die Blutwerte, besprechen aktuelles und so weiter.

Anfang Dezember 2018 besuchten wir das erste Mal eine Immunologin in einer nahegelegenen Uniklinik. Lottas Immunstatus wurde bestimmt. Eine weitere Blutabnahme Ende Januar hat ergeben, dass eine lmmunschwäche vorliegt, aber man könnte oder würde derzeit nichts machen. Wir wissen also immer noch nicht was wir tun, wenn Lotta oder Henri krank sind oder im Kindergarten gerade mal wieder irgendein Infekt rumgeht. Ich hatte das Gefühl, dass die Ärzte dort ihren Standard abgespult haben und nicht die Seltenheit und Unerforschtheit des Gendefekts berücksichtigt haben. Mitte August haben wir wieder einen Termin dort. In der Zwischenzeit war Lotta sehr viel krank. Ich bin gespannt wie der Termin verlaufen wird.

Therapien und Förderung

Seit Lottas Geburt bzw. der Zeit im Krankenhaus, bekommt Lotta Physiotherapie. Anfangs nur nach Vojta. Nachdem sie im Rahmen der Enzephalitis im November 2018 mehrere Krampfanfälle hatte, nur noch nach Bobath. Seit März 2019 haben wir wieder zu Vojta gewechselt.  Zweimal pro Woche besucht uns Jenny, eine liebe Bekannte der Familie, und „ärgert“ Lotta ein bisschen ;-). Zusätzlich mache wir viermal am Tag mit Lotta ihre Übungen.

Heilpädagogische Frühförderung: Seit Anfang September besucht uns einmal die Woche eine Heilpädagogin der Frühförderstelle  und „spielt“ mit Lotta. Ihr gefällt das sehr gut.

Logopädie: Aufgrund der Enzephalitis im November, hatte Lotta eine Schluckstörung entwickelt, ihr Gaumen war überempfindlich und auch ihr Würgereiz sehr weit vor verlagert. Mit Hilfe der Logopädie haben wir das alles wieder sehr gut hinbekommen. Ende März haben wir uns daher entschieden die Therapie erstmal zu pausieren.

Osteopathin: Wir besuchen regelmäßig eine ganz liebe Osteopathin, mit der ich schon den ein oder anderen Lauf gemacht habe. Lotta konnte beispielsweise ihren Kopf nicht zu den Seiten drehen und hat ihn immer in den Nacken „gelegt“. Dadurch war sie sehr verspannt und konnte den Kopf kaum heben. Man sieht tatsächlich jedes Mal direkt Erfolge und wir freuen uns immer auf den nächsten Termin.

Seh-Frühförderung: Seit Mitte Mai erhält Lotta Seh-Frühförderung. Durch die Enzephalitis ist im Gehirn, in einem Bereich der für das Sehen bzw. die Augenbewegung zuständig ist, etwas kaputt gegangen. Lotta kann ihr linkes Auge nicht mehr nach links bewegen, wodurch ihr Sehfeld eingeschränkt ist. Außerdem dreht sich ihr rechts Auge, wenn sie nach oben schauen will, weg. Die Sehfrühförderung ist ähnlich wie die heilpädagogische Frühförderung. Allerdings wird hier viel mit Licht und Schatten und Kontrasten gearbeitet. Lotta findet das total spannend und hält eine ganz Stunde durch.